Der PR-Event am 12. März 2022
Weltrekordversuch in Wil SG

Am 12 März 2022 führten wir in Wil St. Gallen in der oberen Bahnhofstrasse einen Event zu Gunsten der Landwirtschaft durch. An verschiedenen Ständen konnten sich die Besucher über die Landwirtschaft informieren. Ebenfalls nach Wil gekommen ist eine Mutterkuh mit Kalb und vier Jungschweine. Unser Highlight war der Weltrekordversuch mit der Firma Strähl, welche das Raclette für die meisten Portionen in befristeter Zeit sponserten. Wir führten drei Durchgänge durch, wobei wir einen neuen Rekord mit 151 Portionen Raclette in 10 Minuten festlegen konnten. Wir hoffen, dass wir so die Besucherinnen und Besucher in Wil glücklich machen konnten. 

Futtermittel

Unsere Berge und Hügel  machen aus der Schweiz ein typisches Grasland.  Die vielen Wiesen und Weiden produzieren bestes Futter für Kühe die daraus hochwertiger Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Käse machen. So können wir Menschen diese Flächen auch für unsere Ernährung nutzen.

Tiergesundheit

Vorbeugen ist besser als heilen. Die Tiergesundheit ist für die Schweizer Bauern ein existentielles Thema. Denn nur gesunde Nutztiere sind leistungsfähig und produzieren einwandfreie Lebensmittel wie Milch, Fleisch oder Eier. Von deren Verkauf wiederum sind die Bauernfamilien für ihr Einkommen angewiesen.

Tierhaltung

Wir schützen unsere Tiere. 
Auf zwei Drittel unserer Fläche wächst nur Gras. Für die menschliche Ernährung können wir dieses Land nur über die Haltung von raufutter-fressenden Tieren wie Kühen, Schafen oder Ziegen nutzen. Das strenge Schweizer Tierschutzgesetz schützt das Wohlergehen und die Würde unserer Tiere und geniesst international Vorbildcharakter.

Hofdünger

Pflanzen brauchen Nährstoffe um zu wachsen. Mit dem geernteten Gras, Getreide, Obst führen wir immer wieder Nährstoffe weg. Durch Düngung ersetzen wir diese Verluste und halten den Boden fruchtbar. Hofdünger sind wertvolle Dünger, weil sie die Bodenqualität fördern und den Nährstoffkreislauf auf dem Betrieb schliessen.

Pflanzenschutz

Die Pflanzen brauchen Schutz. Die Schweizer Landwirtinnen und Landwirte müssen die Pflanzen und Früchte vor Schädlingen und Krankheiten schützen. Als Grundsatz gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. 

Biodiversität

Wir gehen verantwortungsvoll mit der Natur um. Die Landwirtschaft beeinflusst die Biodiversität sowohl positiv wie negativ. Sie ist gleichzeitig aber auch eine Profiteurin: Die Bauernfamilien sind auf eine grosse Biodiversität angewiesen, damit sie gegen Umwelteinflüsse  gewappnet sind und auch in Zukunft weiterhin Lebensmittel produzieren können.

 

Klima

Mit dem Klima verbunden. Die Bauernfamilien arbeiten in und mit der Natur. Deshalb spüren sie den Klimawandel besonders gut. In den letzten Jahren waren das beispielsweise sehr trockene Sommer und generell mehr Wetterextreme. Gleichzeitig ist die Landwirtschaft für 13.2 Prozent der Schweizer Emissionen von klimarelevanten Gasen verantwortlich.

Boden

Wir pflegen unseren Boden. Der Boden ist unsere Grundlage. Er bietet Lebensraum für Lebewesen, filtert und speichert Wasser sowie CO2. Er nimmt die Sonnenwärme auf und gleicht die Temperatur aus. Der Boden ist voller Leben: Zwei Drittel aller Organismen leben unter der Erde. Einige wie Regenwürmer oder Insekten sehen wir von Auge, die meisten sind für uns aber unsichtbar.

Food Waste

Die Schweizer Bauernfamilien produzieren mit viel Leidenschaft Lebensmittel für die Bevölkerung. Sie bearbeiten die Böden, bauen Kulturen an, pflegen diese von der Saat bis zur Ernte und sorgen sieben Tage die Woche für ihre Nutztiere. Verluste versuchen sie dabei möglichst zu vermeiden. Denn alles, was sie nicht verkaufen (können), fehlt ihnen an Einnahmen. 

Unser Organisationsteam


Silvan Moser